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DESCRIPTION:Das Programm dieses Abends vereint drei sinfonische Werke\, die
  jeweils auf besondere Weise Zeitgeschichte\, geistige Strömungen und musi
 kalische Traditionen ihrer Entstehungszeit widerspiegeln.Eröffnet wird das
  Konzert mit den Tänzen aus Galanta von Zoltán Kodály (1933). Kodály war n
 eben Bela Bartok einer der zentralen Vertreter der ungarischen Musik des 2
 0. Jahrhunderts. Er griff in diesem Werk auf Volksmelodien zurück\, die er
  in seiner Kindheit in der Region Galanta kennengelernt hatte. In stilisie
 rter Form verarbeitete er sie zu einer Reihe von Tanzen\, die nicht nur fo
 lkloristische Elemente bewahren\, sondern diese zugleich kunstvoll in die 
 Formensprache der europäischen Orchestermusik einbetten. Die Komposition e
 ntstand im Auftrag der Budapester Philharmonie zum 80-jährigen Bestehen de
 r Konzertreihe.\n Es folgt mit Les Offrandes oubliées (1930) ein frühes We
 rk des französischen Komponisten Olivier Messiaen. Die vergessenen Opferga
 ben sind als sinfonische Meditation in drei Abschnitten konzipiert\, die j
 eweils eine Station des christlichen Glaubens thematisieren: das Kreuz\, d
 ie menschliche Gleichgültigkeit und schließlich die göttliche Liebe. Messi
 aens Tonsprache\, geprägt von modalen Strukturen\, farbintensiver Harmonik
  und spiritueller Intention\, kündet bereits in diesem frühen Werk von sei
 ner späteren Entwicklung als einer der prägenden Komponisten der französis
 chen Nachkriegsmoderne.\nDen Abschluss des Programms bildet die Sinfonie N
 r. 4 e-Moll op. 98 von Johannes Brahms\, vollendet im Jahr 1885. Es handel
 t sich um Brahms’ letzte Sinfonie\, ein Werk von großer formaler Geschloss
 enheit und innerer Konsequenz. Die vierte Sinfonie steht in der Tradition 
 der klassischen Form\, verweist jedoch zugleich auf barocke Vorbilder – in
 sbesondere im finalen Satz\, einer groß angelegten Passacaglia über ein Th
 ema von J. S. Bach. Die Sinfonie gilt als Höhepunkt von Brahms’ sinfonisch
 em Schaffen und wurde bereits bei ihrer Uraufführung als bedeutendes Werk 
 der deutschen Spätromantik gewürdigt.
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GEO:+07.63197;+51.2142
LOCATION:Kulturhaus Lüdenscheid
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  jeweils auf besondere Weise Zeitgeschichte\, geistige Strömungen und musi
 kalische Traditionen ihrer Entstehungszeit widerspiegeln.Eröffnet wird das
  Konzert mit den Tänzen aus Galanta von Zoltán Kodály (1933). Kodály war n
 eben Bela Bartok einer der zentralen Vertreter der ungarischen Musik des 2
 0. Jahrhunderts. Er griff in diesem Werk auf Volksmelodien zurück\, die er
  in seiner Kindheit in der Region Galanta kennengelernt hatte. In stilisie
 rter Form verarbeitete er sie zu einer Reihe von Tanzen\, die nicht nur fo
 lkloristische Elemente bewahren\, sondern diese zugleich kunstvoll in die 
 Formensprache der europäischen Orchestermusik einbetten. Die Komposition e
 ntstand im Auftrag der Budapester Philharmonie zum 80-jährigen Bestehen de
 r Konzertreihe.\n Es folgt mit Les Offrandes oubliées (1930) ein frühes We
 rk des französischen Komponisten Olivier Messiaen. Die vergessenen Opferga
 ben sind als sinfonische Meditation in drei Abschnitten konzipiert\, die j
 eweils eine Station des christlichen Glaubens thematisieren: das Kreuz\, d
 ie menschliche Gleichgültigkeit und schließlich die göttliche Liebe. Messi
 aens Tonsprache\, geprägt von modalen Strukturen\, farbintensiver Harmonik
  und spiritueller Intention\, kündet bereits in diesem frühen Werk von sei
 ner späteren Entwicklung als einer der prägenden Komponisten der französis
 chen Nachkriegsmoderne.\nDen Abschluss des Programms bildet die Sinfonie N
 r. 4 e-Moll op. 98 von Johannes Brahms\, vollendet im Jahr 1885. Es handel
 t sich um Brahms’ letzte Sinfonie\, ein Werk von großer formaler Geschloss
 enheit und innerer Konsequenz. Die vierte Sinfonie steht in der Tradition 
 der klassischen Form\, verweist jedoch zugleich auf barocke Vorbilder – in
 sbesondere im finalen Satz\, einer groß angelegten Passacaglia über ein Th
 ema von J. S. Bach. Die Sinfonie gilt als Höhepunkt von Brahms’ sinfonisch
 em Schaffen und wurde bereits bei ihrer Uraufführung als bedeutendes Werk 
 der deutschen Spätromantik gewürdigt.
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